Fordern, fördern oder feuern - der richtige Umgang mit leistungsschwachen Mitarbeitern

Lohnenswerter Aufwand

Minderleister bekommen 100% Gehalt für 50% Leistung. Minderleister belasten ihre Kollegen und das Team, weil andere für sie mitarbeiten müssen. Minderleister möchte man am liebsten los werden.

Doch nicht immer liegt es an den Mitarbeitern selbst, wenn sie ihre vertragliche Leistung nicht erbringen. Schlechte Führung, die falsche Aufgabe oder unklare Zielsetzungen verhindern eine gute Performance dieser Mitarbeiter.

Es gibt drei wichtige Gründe, warum es sich lohnt, außer der Beendigung des Arbeitsverhältnisses auch alternative Strategien zu entwickeln:

  1. Nicht immer gibt es ausreichende arbeitsrechtliche Gründe für eine Trennung.
    Ergebnis: Verlorene Arbeitsgerichtsprozesse zu dieser Thematik haben eine desolate interne und externe Wirkung.
  2. Nicht immer lässt sich eine unzureichende Arbeitsleistung alleine auf personen- oder verhaltensbedingte Probleme des Mitarbeiters zurückführen.
    Ergebnis: Die wirklichen Probleme werden nicht beseitigt und können sich in ähnlicher Form immer wieder wiederholen. Der AG zahlt dann weiter 100% Gehalt für 50% Leistung.
  3. Nicht immer reagieren Kollegen und Arbeitsteams erleichtert und zustimmend auf die Trennung. Dieser Stimmungstrend verstärkt sich negativ, wenn die Art des Umgangs mit den leistungsschwachen Mitarbeitern von Kollegen als ungerecht und willkürlich erlebt wird.
    Ergebnis: Der Solidaritätseffekt mit den Schwachen darf nicht unterschätzt werden. Die Art und Weise, wie ein AG sich von seinen Mitarbeitern trennt, wirkt sich negativ auf die Leistungsbereitschaft, das Vertrauen und die Identifikation aller aus.

Ziele

Die Trennung und Kündigung von Mitarbeitern sollte deshalb die ultima ratio sein. Das Seminar hat vier Ziele:
  1. Sie können "low performer" definieren.
  2. Sie haben eine Strategie, welche verschiedene Möglichkeiten und Handlungsoptionen sie im Unternehmen anwenden wollen.
  3. Sie kennen die positiven und kritischen Folgen jeder Option.
  4. Sie wissen, welche arbeitsrechtlichen Möglichkeiten Sie wie nutzen können.

Inhalte:

  1. Leistungsmaßstäbe im Unternehmen identifizieren.
  2. Wissen - Wollen - Können: Was sind die Ursachen von Minderleistung?
  3. Arbeitsrechtliche Grundlagen
  4. Was können Führungskräfte und Arbeitsumfeld bewirken?
  5. Geeignete Führungsmaßnahmen und Korrekturvereinbarungen
  6. Gezielte Entwicklungsmaßnahmen durchführen und evaluieren
  7. Arbeitsrechtliche Schritte zur Trennung/Kündigung
  8. Das Kündigungsgespräch - zwischen Deutlichkeit und Erträglichkeit
  9. Kommunikation der Kündigungsentscheidungen an Kollegen und Mitarbeiter

Termine 2010:

29.-30. April 2010

24.-25. Juni 2010

28.-29. Oktober 2010

Ort:

Hotel in Hamburg

Anmeldeschluss:

02.04.10 (für 29./30.04.10)

10.05.10 (für 24./25.06.10)

01.10.10 (für 28./29.10.10)

Bitte nutzen Sie das Email-Formular, um weitere Informationen anzufordern.

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